Informationen zu St. Martinsumzügen, Halloween und Gräbersegnungen

 

In diesem Jahr ist nichts, wie es sonst war. Das betrifft neben unseren privaten und öffentlichen Aktivitäten auch die St. Martinsumzüge. 

Angesichts der steigenden Infektionszahlen haben sich die Stadt Kaisersesch, die Ortsgemeinden und die Vertreter der Verbandsgemeinde Kaisersesch
dazu entschlossen, auf die traditionellen St. Martinsumzüge in den Gemeinden zu verzichten. Ein Grund sind die sehr hohen Auflagen für die Durchführung
eines Umzuges, aber viel wichtiger ist die Gesundheit der Bevölkerung.
 

Jedoch muss St. Martin nicht ganz ausfallen. Einige Ortsgemeinden haben bereits kreative Ideen entwickelt, damit der St. Martinstag doch noch zum kleinen
Highlight werden kann. Einzelheiten hierzu finden Sie im Mitteilungsblatt unter den einzelnen Ortsgemeinden.
 

Dabei ist eine Idee besonders schön. Es wird aufgerufen, Laternen zu basteln und am Martinstag ins Fenster zu stellen. Auch das Bistum Mainz ruft auf,
vom 8. bis zum 15. November jeden Abend eine Laterne ins Fenster zu stellen, davon ein Foto zu machen und es unter dem Hashtag #stmartin2020 in den
sozialen Medien zu teilen.
 

„Es ist sehr schade, dass wir St. Martin nicht wie gewohnt feiern können, aber die Sicherheit ist uns allen wichtiger“, so Bürgermeister Albert Jung.
„Als kleines Trostpflaster werden wir in allen Kindertagesstätten und Grundschulen für die Kinder Martinsbrezel verteilen.“
 

Halloween
Seit einigen Jahren ist es auch üblich, dass Kinder zu Halloween verkleidet von Tür zu Tür ziehen und Süßigkeiten sammeln. Auch hier appellieren wir an die
Eltern und Sorgeberechtigten, in diesem Jahr auf die Süßigkeitenjagd zu verzichten.

 

Gräbersegnungen
Gräbersegnungen finden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hinweise dazu unter
„Kirchliche Nachrichten“ - Dekanat Cochem.

 

Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Urmersbach 1933 bis 1949

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem nun veröffentlichten Buch über „Urmersbach in den Jahren 1933 bis 1949“ wird die Geschichte unserer Gemeinde zur Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegs- bzw. Besatzungszeit auf über 250 Seiten, mit zahlreichen Berichten von Zeitzeugen, neu entdeckten Aktenfunden und mit über 170 Fotos, Karten und Abbildungen sehr fundiert und anschaulich wiedergegeben. Hervorzuheben sind hierbei unter anderem die Fotos aus der Zeit der Einquartierungen in den Jahren 1939/40, ein Foto unserer alten Bronzeglocke auf dem Glockenfriedhof im Hamburger Hafen oder ein Luftbild von Urmersbach nach dem verheerenden Luftangriff vom 2. Februar 1945.

In der damaligen Zeit blieb niemand vor dem Krieg und dem damit verbundenen, allgegenwärtigen Leid verschont und so gerieten auch unsere Eltern und Großeltern mitten hinein in einen verlustreichen Krieg; entweder direkt an der Front kämpfend oder durch den Luft- und Bombenkrieg an der Heimatfront. Um zu verstehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, wird in diesem Buch zunächst auf das Ende der Weimarer Republik und auf die Machtergreifung der Nationalsozialisten eingegangen. Hierbei wird nicht nur der Alltag der Menschen während des Dritten Reiches dargestellt, sondern auch die Gleichschaltung des Gemeinderates von Urmersbach sowie im Fall der Dorfvereine deren Auflösung durch die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (NSDAP) betrachtet. Ebenso wird auf die Ausgrenzung der Juden sowie auf die damaligen NSDAP-Funktionäre in Urmersbach eingegangen. Des Weiteren wird die Lebenssituation der Menschen in der Kriegszeit aufgezeigt und auch über die Beschlagnahmung der Urmersbacher Kirchenglocken oder den Terror durch das NS-Regime berichtet. Der Luft- und Bodenkrieg in und um Urmersbach wird hierbei eine zentrale Bedeutung einnehmen.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann auch in Urmersbach eine neue Zeit, welche durch fremde Besatzungsmächte, Entnazifizierung und den Wiederaufbau von individuellen Existenzen und einer demokratischen Staatsordnung gekennzeichnet war. Eine Übersicht der zahlreichen Gefallenen und Kriegsteilnehmer aus Urmersbach bildet den würdigen Abschluss des vorliegenden Buches über unseren Heimatort in der Zeit von 1933 bis 1949.

Das vorliegende Buch ist im Format DIN A4 als Hardcover-Ausgabe für den Druckkostenpreis von 28 bis 32 Euro pro Exemplar (je nach Gesamtzahl der vorbestellten Bücher und einem eventuellen Mengenrabatt) beim Autor Benjamin Wilhelmi unter folgender E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: 01578/3424648 bis Samstag, 7. November 2020 verbindlich bestellbar. Die Ausgabe bzw. Bezahlung der Bücher wird voraussichtlich am Samstag, 28. November 2020 in Urmersbach erfolgen. Der genaue Ort und die Uhrzeit für die Buchausgabe werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Ein Inhaltsverzeichnis sowie Auszüge aus dem Buch finden Sie hier.

 

 

 

 

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