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Das Wappen von Urmersbach

 

 

 „Silberner Schild mit einem roten, durchgehenden Schragenkreuz (Andreaskreuz),
belegt mit zwei goldenen gekreuzten Ähren.“

 

Urmersbach symbolisiert in seinem, von Johann Burkard Krämer, entworfenen Wappen, neben dem Schragenkreuz seines kirchlichen Schutzpatrons, des hl. Andreas, Apostel, zwei gekreuzte Ähren, wovon eine für die Landwirtschaft steht, und die andere für das Müllerhandwerk, die beide Ursprung des weltlichen Tuns im Ort waren. So lautet die offizielle Wappenbegründung.

Der Schutzpatron der Filialkapelle ist bereits 1574 im Weistum der "Polcher Märker" genannt, welches diese für das von ihnen beanspruchte Gebiet in der Gemarkung von Urmersbach erlassen hatte.

Ursprünglich war Urmersbach rein landwirtschaftlich geprägt. 

Soweit bekannt erscheint der Ort Urmersbach erstmalig 1253, als Elias v. Eltz, einer Tochter seines Oheims, Güter in Urmersbach vermachte.
Das Schragenkreuz erinnert an den hl. Andreas, den Schutzpatron der gemeinde Urmersbach.
1613 wird zum ersten Mal eine Kapelle erwähnt, die den Namen des Schutzpatrons trägt.
1784 wurde die Kapelle als verfallen gemeldet.
Doch schon 1787 konnte auf einem erhöhten Platz mit einem dreiachsigen Neubau begonnen werden.
Noch heute hängt im Turm eine Bronzeglocke(um 1300), mit Wappenschild und Inschrift, die vermutlich von der ersten Kapelle stammt.
Die zwei goldenen gekreuzten Ähren symbolisieren die Landwirtschaft und das Müllerhandwerk, die Ursprung des weltlichen Tuns in
Urmersbach waren, und doch eng mit dem christlichen Glauben einhergingen.

(Auszug aus der Chronik von Urmersbach)